Wir haben uns zum Ziel gesetzt, Menschen mit Suchtproblemen bei der Zurückeroberung
ihrer Freiheit von Suchtmitteln mit möglichst effizienten Konzepten behilflich zu sein.
Dazu wurde u.a. ein neues Entzugsverfahren ("Escape Entzug") entwickelt, welches den
Opiatentzug ohne den üblichen Stress ermöglicht. Diese Arbeit verrichten wir seit nunmehr
14 Jahren im Rahmen einer kleinen, ISO 9001 zertifizierten Schweizer Fachklinik.
Die hohe Spezialisierung und unser Engagement ermöglichte schon unzähligen Abhängigen
den Aufbau einer neuen, befreiten Lebensperspektive.
Weiteres: André Stucki MA, Escape Therapieleitung
| Erfahrungen und Hintergründe
zum Thema Sucht und Entzug
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Jeder, der schon einen Entzug gemacht hat, verfügt über eigene Erfahrungen, meistens
eher negative, was viele Ängste auslösen kann. Im Vergleich zu dieser Erfahrung
erscheinen die Berichte der Patienten nach einem Escape Entzug eher überraschend.
Wir haben uns dafür eingesetzt, ein Entzugsverfahren zu entwickeln, das
grösstmöglichen Komfort und möglichst wenig Leiden mit sich bringt. Durch die
Verwendung von "Neuro-Jet- Schrittmachern" und eine situationsgerechte Medikation
ergeben sich völlig neue Möglichkeiten beim Opiatentzug, die viele als revolutionär
empfinden. Die Resultate sind in den
Patientenechos nachzulesen oder anzuhören.
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Für alle Opiatabhängigen, die auf das Ziel eines Lebens ohne dieses Suchtmittel
hinarbeiten wollen und die Entscheidung getroffen haben, für sich eine bessere
und freiere Lebensperspektive zu beanspruchen und bereit sind, etwas dafür zu tun.
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Da die Escape Suchttherapie (nach dem Entzug) ambulant stattfindet, sind ein
fester Wohnsitz und ausreichende Beziehungen zu Menschen ohne Suchtprobleme notwendig.
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Ein Escape-Entzug wird in in unserem Escape Ambulatorium durchgeführt. Wer auf
Entzug am liebsten seine Ruhe hat, kann sich in sein Zimmer zurückziehen. Wer lieber
Gesellschaft hat, kann sich von einer Bezugsperson begleiten lassen. Sie sind in
einem Einzelzimmer untergebracht. Jedes Zimmer verfügt über TV / Video / CD- Player / WLAN.
Weitere Unterhaltungsmöglichkeiten wie z.B. Playstation sind vorhanden.
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Bei richtiger Vorbereitung dauert ein Escape Entzug etwa 3 - 4 Tage. Nach dieser
Zeit folgt eine kurze Erholungsphase.
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Die Escape Methode erlaubt es, den Entzug erheblich zu verkürzen. Die
anschliessende Erholungszeit, d.h. die Zeit bis zur Wiederherstellung der
vollen Leistungsfähigkeit ist abhängig vor allem von der bestehenden körperlichen
Fitness und dem Lebensalter und kann ein paar Tage oder 1-2 Wochen aktiver
Lebensgestaltung umfassen.
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Der Opiatentzug ist ein Vorgang, bei dem Körper und Seele beteiligt sind.
Die körperlichen Entzugserscheinungen stellen in der Regel kein Problem dar,
da diese durch die Neuro-Jet Unterstützung, geeignete Medikamente und unsere
umfassende Kenntnis der Entzugsdynamik gut abgefangen werden. Die seelische
Umstellung auf ein Leben ohne Betäubungsmittel setzt die aktive Mitarbeit des
Betroffenen voraus. Wenn diese nicht ausreichend vorhanden ist, wenn zum Beispiel
der Entzug jemand anderem und nicht sich selbst zuliebe gemacht wird, fehlt häufig
die Bereitschaft, sich mit seiner Situation und den damit verbundenen Gefühlen
auseinanderzusetzen. Die Abbruchquote von Escape Entzügen (über 1500 Behandlungen !)
liegt gegenwärtig bei < 4%.
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Ein Escape-Entzug kostet den Pauschalbetrag von CHF 3100.-- oder
EUR 2400.-- Darin inbegriffen sind alle Kosten, inklusive der tageweise
Aufenthalt im Ambulatorium.
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Der Escape Entzug ist im Leistungsverzeichnis der CH-Krankenkassen aufgeführt.
Eine Leistungspflicht besteht jedoch nicht. Einzelne Kassen aus Österreich oder
Deutschland bezahlen aus der Zusatzversicherung Escape-Entzüge, da diese im
Vergleich zu einem stationären Entzug sehr wirtschaftlich sind. Sozialbehörden
aus dem In- und Ausland leisten manchmal ebenfalls Kostengutsprache für die
Escape-Entzüge und Therapien. Es lohnt sich, im Einzelfall nachzufragen.
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Seit 1996 wurden bereits weit über 1500 Entzüge nach dem innovativen Escape -
Verfahren durchgeführt. Als kleine Schweizer Fachklinik verfügen wir nur über
eine beschränkte Kapazität. So wie Sie jetzt, haben uns all jene gefunden, die
nach einer Alternative gesucht haben oder von ehemaligen Patienten aus der Schweiz,
Deutschland oder Österreich auf uns aufmerksam gemacht wurden. Auch interessierten
Fachleuten stehen unsere Informationen im Internet zur Verfügung.
Leider begrüssen nicht alle etablierten Interessengruppen im Gesundheitswesen die
innovative Möglichkeit eines schnellen und sanften Entzugs.
Das wird z.B. deutlich in diesem Artikel des "Tages Anzeigers"
(grosse Schweizer Tageszeitung)
Tagesanzeiger pdf
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Der Methadonentzug kann ab 30 - 40 mg (3-4ml) jederzeit erfolgen. Durch die
Neuro-Jet Unterstützung verläuft dieser Entzug während 3-4 Tagen ohne
nennenswerte Symptome. Bei aktuell höheren Dosen fragen Sie uns an, mit
dem Escape Verfahren und der richtigen Vorgehensweise lassen sich auch
hohe Dosen gut bewältigen.
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Es ist richtig, dass sich der Methadon-Entzug, abhängig von der Dauer der
Einnahme, oft zunehmend schwieriger gestaltet. Durch die richtige Vorbereitung,
die Escape Methode und (falls notwendig) die richtigen Medikamente auch während
der Nachsorge lassen sich diese Probleme weitgehend vermeiden, auch wenn es sich
um eine gegenwärtig hohe Tagesdosis und eine langdauernde Abhängigkeit handelt.
Die Alternative zum Ausstieg bedeutet nur allzuoft chronische, lebenslange
Abhängigkeit ohne Perspektive. Bei langjähriger Abhängigkeit von hohen Dosen
oder fortgeschrittenem Lebensalter lässt sich der Entzug falls notwendig auch
in 2 Etappen durchführen. Lassen Sie sich beraten !
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Mit dem Escape Verfahren können Paare entzogen werden. Voraussetzung ist natürlich,
dass jeder für sich die Entscheidung zum Entzug getroffen hat und sich beide in
diesem Vorhaben unterstützen können. Dem Setting nach dem Entzug kommt hier
besondere Bedeutung zu, fragen Sie uns an zu Ihrer individuellen Situation.
Bei Entzug von 2 Personen in gleichen (grossen) Zimmer: Ermässigung 10% / Person.
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Diese Frage muss jeder für sich selber entscheiden. In der Regel ist es sinnvoller,
sich nach einem Entzug in einer ambulanten Therapie ein Stück des Weges begleiten
und die Sucht behandeln zu lassen. Solange sich jemand in einer Nachsorge befindet,
hat er häufig die besseren Chancen, sich auf seine neue Lebenssituation gut
einzustellen und neigt deshalb weniger zu Rückfällen. Unsere bewährten Nachsorge
- Konzepte nach einem Escape Entzug helfen Ihnen - auch auf Distanz - neue
Verhaltensweisen zu etablieren. Ein effektives Rückfallmanagement wird von uns
ebenfalls angeboten, um erreichte Therapiefortschritte nicht zu gefährden.
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Das wichtigste, und oft auch das schwierigste ist, zu akzeptieren, dass der
Betroffene nur aus eigener Überzeugung bereit sein wird, an seinem Leben etwas
zu ändern. Niemand kann einen anderen "retten". Durch die Opiatwirkung ergibt
sich eine verzerrte Wahrnehmung der Realität. Eine klare Haltung der Umgebung,
die vom Süchtigen nicht die Konsequenzen seiner Sucht fernhält und von ihm
verantwortliches Handeln fordert - und damit auch zutraut - ist deshalb häufig
die beste Hilfe.
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Drogensucht ist kein unabänderliches Schicksal. Sie entsteht durch die
spezifische Wirkung der Opiate. Am Anfang steht meistens die Neugier.
Wenn sich die Gefühle im Betroffenen durch diesen ersten Konsum günstig
verändern, entsteht daraus das Bedürfnis nach einer weiteren Dosis.
Unbemerkt und schnell gewöhnt sich der Körper an die Opiate, eben glaubte
man noch alles im Griff zu haben, und schon ist man "drauf". Die Opiatsucht
ist eine Art Betriebsunfall beim Versuch, sich direkt im eigenen Kopf die
Illusion einer angenehmeren Welt zu erschaffen. Das Gehirn verändert
seine Funktionsweise, die Kontrolle des Verhaltens wird eingeschränkt.
Der "freie Wille" wird durch drängende Konsumimpulse überlagert.
Die ambulanten Escape Therapie-programme berücksichtigen den
neuropsychologischen Hintergrund und bewirken bei konsequenter Anwendung
eine nachhaltige Verhaltensänderung.
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Drogensucht besteht im wesentlichen aus den Komponenten Abhängigkeit und Sucht.
Die Abhängigkeit lässt sich mit einem Escape Entzug relativ einfach beheben.
Die Sucht muss mit der individuell richtigen Vorgehensweise behandelt werden.
Die Erfolgsergebnisse sind in etwa ähnlich wie bei anderen chronischen Krankheiten.
Es gibt jedoch keine schnellen Rezepte, oft braucht es beharrliche und wiederholte
Therapieinterventionen, damit der daraus resultierende Lernprozess in eine
dauerhafte Suchtfreiheit münden kann. Durch den komfortablen Escape Entzug
und die hohe Wirtschaftlichkeit dieses Behandlungspfades ist es für Abhängige
deutlich einfacher, sich mit ihrer Sucht auseinanderzusetzen und Opiatfrei zu werden.
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